02 // Was deine Rechnung treibt
Du zahlst jeden Monat für Ressourcen, die niemand mehr benutzt
Die Rechnung wächst schneller als die Nutzung, und niemand kann auf Anhieb sagen, welcher Posten wofür steht. Eine Analyse zum Festpreis macht beides sichtbar.
- 1'200CHF Festpreis
- 1-2Tage bis zum Befund
- read-onlyZugriff, den wir brauchen
- CHF 0wenn sich nichts findet
Warum steigt meine AWS-Rechnung?
In den meisten Fällen nicht, weil die Nutzung wächst, sondern weil Ressourcen liegen bleiben. Jede einzelne Entscheidung war im Moment ihrer Entstehung richtig, aber niemand räumt hinterher auf, und AWS rechnet stundenweise weiter ab. Deshalb wächst die Rechnung monoton, während die Nutzung schwankt.
Wo das Geld typischerweise liegt
Sechs Posten, die in fast jedem gewachsenen AWS-Konto auftauchen:
- Nicht angehängte EBS-Volumes und alte Snapshots, die weiterlaufen, weil die zugehörige Instanz längst weg ist.
- RDS-Instanzen, die für eine erwartete Last dimensioniert wurden, die nie eingetreten ist.
- NAT-Gateway-Gebühren für Verkehr, der über VPC-Endpoints laufen sollte und dort nichts kosten würde.
- Fehlende Savings Plans oder Reserved Instances auf einer Grundlast, die seit Monaten stabil ist.
- Cross-AZ-Traffic zwischen Komponenten, die im selben Availability Zone stehen könnten.
- Log-Gruppen ohne Aufbewahrungsfrist, die seit Jahren jede Zeile behalten.
Keiner dieser Posten fällt im Alltag auf, weil keiner davon eine Störung verursacht. Sichtbar werden sie erst, wenn jemand die Rechnung Position für Position gegen die tatsächliche Nutzung hält.
Nachschauen kannst du selbst. Unser Merkblatt nimmt diese Liste auseinander: sieben Positionen, zu jeder der Befehl oder die Ansicht im Cost Explorer, mit der du sie in Minuten überprüfst, dazu die Grössenordnung, um die es geht. Kostenlos, ohne Anmeldung.
→ PDF herunterladen: Sieben Posten, die eine AWS-Rechnung aufblähen
Wie die Analyse abläuft
Du gibst uns einen Export des Cost-and-Usage-Reports und eine IAM-Rolle mit Leserechten. Wir brauchen keinen Zugriff auf Produktivdaten und ändern während der Analyse nichts an deinem Konto.
Nach ein bis zwei Tagen liegt der Befund vor. Jede Position steht darin mit einer geschätzten Jahresersparnis in CHF und dem Aufwand, sie zu heben. Sortiert ist die Liste nach dem Verhältnis der beiden, also nach dem, was du zuerst anfassen solltest.
Was das kostet, und was wir zusagen
CHF 1’200 Festpreis. Findet sich weniger an geschätzter Jahresersparnis, als die Analyse kostet, stellen wir nichts in Rechnung.
Diese Zusage können wir geben, weil die sechs Posten oben in fast jedem über Jahre gewachsenen Konto liegen. Es ist keine Wette, sondern eine Aussage über die Beschaffenheit gewachsener Cloud-Konten.
Wie es danach weitergeht
Du kannst den Befund intern umsetzen, mit einem anderen Partner umsetzen oder uns beauftragen. Einzelne Massnahmen offerieren wir zum Festpreis, je nach Eingriff zwischen CHF 2’000 und CHF 8’000. Wenn der Befund zeigt, dass die Kosten ein Symptom der Architektur sind und nicht die Ursache, ist der AWS Health Check für CHF 12’000 der nächste Schritt.
Warum mit uns
- Du arbeitest direkt mit dem Senior-Architekten, der auch analysiert. Kein Account-Manager, der an einen Junior weiterreicht.
- Wir betreiben selbst AWS-Konten und sehen dieselbe Rechnung jeden Monat: SCMC.ch produktiv seit November 2025, Quartiero seit Juli 2026 mit Geräteflotte, drei Portalen und einer Bewohner-App, beide in AWS Zürich. Wir optimieren nichts, was wir nicht auch bei uns selbst optimiert haben.
- Wir sitzen in Bern, deine Daten liegen in AWS Zürich. Deutsch und Englisch fliessend, mit Verständnis für den Schweizer Geschäftskontext.
- Die Analyse ist von der Umsetzung getrennt. Wir haben kein Interesse daran, Findings zu erfinden, die wir danach selbst beheben dürfen.
Häufige Fragen
Was kostet eine AWS-Kostenanalyse?
CHF 1'200 als Festpreis für ein bis zwei Tage. Darin enthalten sind die Auswertung des Cost-and-Usage-Reports, der schriftliche Befund mit einer geschätzten CHF-Jahresersparnis und einem Umsetzungsaufwand pro Position, sowie die Sortierung nach dem Verhältnis der beiden. Findet sich weniger an Jahresersparnis, als die Analyse kostet, stellen wir nichts in Rechnung.
Welche Zugriffe braucht ihr auf unser AWS-Konto?
Einen Export des Cost-and-Usage-Reports und eine IAM-Rolle mit Leserechten. Wir brauchen keinen Zugriff auf Produktivdaten, um Kosten zu beurteilen, und wir ändern während der Analyse nichts an deinem Konto. Die Rolle kannst du nach Abgabe des Befunds wieder entfernen.
Was ist der Unterschied zur AWS-Kostenanalyse und dem AWS Health Check?
Die Kostenanalyse schaut nur auf die Rechnung und dauert ein bis zwei Tage, CHF 1'200. Der AWS Health Check prüft die ganze Architektur gegen die fünf Well-Architected-Säulen, also auch Sicherheit, Zuverlässigkeit und Betrieb, dauert zwei Wochen und kostet CHF 12'000. Die Kostenanalyse ist der kleine Einstieg, viele Kunden entscheiden danach, ob sich der grosse Blick lohnt.
Lohnt sich das bei einer AWS-Rechnung von CHF 3'000 pro Monat?
Meistens ja, denn die Posten, um die es geht, wachsen mit der Zeit und nicht mit der Nutzung. Ab etwa CHF 3'000 im Monat findet sich in einem gewachsenen Konto in aller Regel ein Mehrfaches des Honorars an Jahresersparnis. Darunter sagen wir dir im Erstgespräch ehrlich, dass sich der Aufwand für dich noch nicht lohnt.
Was passiert, wenn ihr nichts findet?
Dann zahlst du nichts. Die Zusage gilt, wenn die gefundene geschätzte Jahresersparnis unter dem Honorar liegt. Du behältst den Befund trotzdem, denn auch die Bestätigung, dass ein Konto sauber läuft, ist eine brauchbare Antwort.
Weisst du, wofür deine AWS-Rechnung im Detail steht?
In einem 30-Minuten-Gespräch klären wir, ob sich eine Analyse bei dir lohnt. Wenn deine Rechnung zu klein oder dein Konto zu sauber ist, sagen wir das und du sparst dir die CHF 1'200.